…und dann probierte er "eins, zwei, drei"

Tag 10 nach der Operation an den Stimmbändern von Bill (18). Der Tag, auf den der Tokio-Hotel-Sänger gewartet hat, an dem er wieder sprechen darf. Doch wie einfach ist das, wenn man so lange nichts sagen durfte? B.Z. fragte nach.
Die ersten Wörter, die Bill nach der OP gesprochen hat, waren zunächst ein vorsichtiges und zaghaftes "Ahhh" und dann folgten Soundcheck-artig "eins, zwei, drei", erklärt sein Manager und Produzent David Jost (35). Vorsichtig presste er sie hervor, hat laut Jost Gott sei Dank keine Schmerzen mehr.
Trotzdem muss sich der Teenie-Liebling an strenge ärztliche Vorschriften halten. "Bill muss weiterhin viel inhalieren und soll nur ganz vorsichtig und so wenig wie irgend möglich sprechen. Telefonieren darf Bill gar nicht", so Jost. Doch Klein-Bill ist ein ehrgeiziges Kerlchen: "Bill will unbedingt so schnell wie möglich zurück auf die Bühne und macht sich meiner Meinung nach selbst zu viel psychischen Druck."
Der Terminkalender war für die nächsten Wochen schon voll durchgeplant. Doch Jost ist ein rücksichtsvoller Manager: "Um den Druck von ihm zu nehmen, und ihm noch mehr Zeit für Genesung und Stimm-Reha zu geben, haben wir die Conan O'Brien TV-Show in New York nun vom 28. April auf den 9. Mai verschoben. Das Konzert am ersten Mai in Washington D.C. haben wir abgesagt und die Autogrammstunde im Virgin-Mega-Store am Times Square werden wir vom 29. April auf den 6. Mai verlegen."
Der erste Kurz-Auftritt der Band wird voraussichtlich am 3. Mai vor ca. 30000 Menschen auf dem Bamboozle Festival in New York sein.
Inga Grömminger




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